Ordnungswidrigkeitenrecht

Eine Ordnungswidrigkeit im deutschen Rechtssystem ist eine Gesetzesübertretung, für die als Ahndung nur eine Geldbuße vorgesehen ist und die systematisch unterhalb der Straftaten anzusiedeln ist.

Dennoch ist ein Verstoß und die damit verbundene Sanktion unangenehm und kann sogar erhebliche Folgen haben. Deshalb sollte hier unbedingt der Fachmann zu Rate gezogen werden.

Wenn sie ein Verwarnungsgeld, einen Bußgeldbescheid oder einen Anhörungsbogen erhalten haben, stehen wir Ihnen gerne kompetent zur Seite. Wir beraten und vertreten Sie gerne in allen Angelegenheiten der Ordnungswidrigkeiten.

Auch kann der Rechtsanwalt in diesem Fall zunächst Akteneinsicht bei den zuständigen Behörden nehmen und so Erkenntnisse gewinnen, die dem Laien verborgen bleiben. Erst danach sollte das weitere Vorgehen unter rechtlichen und tatsächlichen Gesichtspunkten gemeinsam abgeklärt werden. Die Akteneinsicht selbst ist zudem oftmals mit begrenzten Kosten für den Mandanten verbunden, so dass das finanzielle Risiko in diesem Verfahrensstadium für Sie gering bleibt.

In Bußgeldsachen erfolgt die Tilgung von Eintragungen im Verkehrszentralregister aufgrund von Ordnungswidrigkeiten im Verkehrsrecht frühestens nach zwei Jahren. Sollten Sie in dieser Zeit weitere Punkte auferlegt bekommen, verlängert sich dieser Zeitraum sogar um drei weitere Jahre auf fünf Jahre. Daher sammelt sich unter Umständen schnell eine nicht unerhebliche Anzahl von Punkten an, was weitere Maßnahmen der Fahrerlaubnisbehörde, wie etwa eine Teilnahme an Aufbauseminaren oder gar den Entzug der Fahrerlaubnis, nach sich zieht.

In den meisten Fällen ist die Rechtschutzversicherung auch in diesen Verfahren eintrittspflichtig. Insbesondere wenn dies der Fall ist, ist eine anwaltliche Überprüfung der Rechtmäßigkeit der behördlichen Entscheidung lohnenswert.